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Füße waschen

21 Dec, 2018 :: Guayaquil, Ecuador


Junge Frauen von der Logos Hope besuchten ein Zentrum für alleinerziehende Mütter, die 18 bis 30 Jahre alt oder älter waren. Eine örtliche Gemeinde geht regelmäßig in dieses Zentrum. Einige der Frauen waren schwanger, andere hatten schon Kinder, die sie mit wenig oder komplett ohne die Unterstützung der Väter großziehen. Die Schiffsmitarbeiterinnen wollten den Müttern etwas Gutes tun und ihnen zeigen, dass sie wertvoll sind und geliebt werden.

Zu Weihnachten wollte das Team Christus und Gottes Liebe betonen und es nicht einfach nur ein Fest sein lassen. Sie wollten die Mütter beschenken und eine Atmosphäre schaffen, in der diese zur Ruhe kommen konnten. Das Team hatte sich Gedanken darüber gemacht, dass Weihnachten als Fest der Liebe, Freude und des Friedens von den alleinstehenden Müttern gar nicht so erlebt wird.

Die Schiffsmitarbeiterinnen stellten sich vor und erzählten, wie sie Gott persönlich erlebt hatten. Sie gaben den jungen Müttern je ein Exemplar des „Liebesbriefes des Vaters“ und lasen ihn mit ihnen. Der Brief ist eine Erzählung auf der Grundlage von Bibelversen. Sie erläutert, wie Gott sich um die Menschen kümmert, die er geschaffen hat. Er möchte, dass sie das Geschenk der Vergebung annehmen, das ihnen sein Sohn Jesus Christus anbietet.

Nelly Nieter aus Deutschland berichtete: „Eine Frau strahlte über das ganze Gesicht, als wir mit ihr redeten. Alles, was wir sagten, hat sie berührt. Die Mütter waren offen für unsere Botschaft.“

Am Vortag hatten die Schiffsmitarbeiterinnen für die jungen Mütter Weihnachtsplätzchen gebacken und Aktivitäten geplant, mit denen sie die Frauen verwöhnen konnten: Sie massierten ihre Hände, wuschen ihnen die Füße und lackierten ihre Nägel. „Man sah, dass die Wertschätzung bei den Frauen ankam. Sie genossen es, das sah man an ihrem Lächeln. Ich fand es prima, dass ich ihnen dienen und ihnen etwas Gutes tun konnte“, sagte Nelly.

Die Fußwaschung hatte für die Schiffsmitarbeiterinnen eine besondere Bedeutung. „Ich hatte diese Frauen noch nie getroffen, aber ich kann mir vorstellen, dass sie eine Menge hinter sich haben“, ergänzte Nelly. „Wenn man den ganzen Tag auf den Füßen ist, tun sie irgendwann weh. Hier konnten sie sich hinsetzen, die Füße hochlegen und wir haben sie gewaschen. Dadurch haben wir ihnen gedient.“ Nelly erklärte, dass es sie daran erinnerte, wie Jesus die Füße seiner Jünger wusch und Maria Magdalena die Füße von Jesus wusch und mit ihren Haaren trocknete.

Die Schiffsmitarbeiterinnen wollten Gott Raum geben, damit er durch sie und ihren Dienst reden konnte. Sie hatten den Eindruck, dass er diese Mütter durch den Tag berührt hatte, den sie gemeinsam verbrachten.