OM Ships International

Narrow screen resolution Wide screen resolution Auto adjust screen size Increase font size Decrease font size Default font size

Mutig die gute Nachricht weitersagen

23 Jan, 2019 :: Antofagasta, Chile


Mitarbeiter der Logos Hope kamen vor dem Krankenhaus in Antofagasta mit Leuten ins Gespräch, brachte ihnen die gute Nachricht und beteten für Kranke und deren Besucher.

Die Schiffsmitarbeiter gingen vor dem Krankhaus auf Wartende und deren Familienmitglieder zu. Sie stellten sich ihnen vor und fragten nach Gebetsanliegen. Wenn Leute für sich beten lassen wollten, unterhielten sich die Mannschaftsmitglieder ausführlicher mit ihnen, beteten für ihre Anliegen und erzählten ihnen von ihrem eigenen Glauben.

Dabei trafen sie eine Frau, die sich um ihre zwei Enkelinnen kümmerte, während ihre Tochter im Krankenhaus gerade ihr drittes Kind bekam. Die Frau erklärte, dass sie nicht die leibliche Mutter der Tochter sei, sondern das Kind, das ihre Schwester nicht haben wollte, aufgenommen und es wie ihr eigenes Kind aufgezogen hatte. Mit dieser Frau redeten die Schiffsmitarbeiter über Vergebung und darüber, dass Menschen vergeben können, wie Gott ihnen vergibt.

Später traf das Team eine andere Frau, die auf ihren Sohn wartete. Nach einer Gehirnoperation war er manisch-depressiv geworden. Die Frau erklärte, dass sie an Gott glaubt und sich mehr mit dem Glauben auseinandersetzen will. Sie möchte anfangen, in der Bibel zu lesen, findet es aber schwer, das auch umzusetzen. Sie hoffte, dass es ihr diesmal gelingen würde.

Die Teammitglieder gaben ihr ein Johannesevangelium und sie sagte: „Ich möchte gleich mit Lesen anfangen. Normalerweise habe ich kein Interesse an dieser Art Gespräche, aber bei euch ist das anders.“ Sie ergänzte: „Vielleicht warte ich auf den rechten Moment.“, worauf eine Schiffsmitarbeiterin antwortete: „Vielleicht ist jetzt der rechte Moment.“ Das Schiffsteam lud die Frau zu einem Besuch auf dem Schiff ein, und tatsächlich kam sie ein paar Tage später an Bord.

Idalia Mujica Jaque, eine Frau aus der örtlichen Gemeinde, die diesen Einsatz organisiert hatte, dankte den Schiffsmitarbeitern für ihre Hilfe: „Das hat uns richtig aufmerken lassen, wie ihr das Evangelium weitergegeben habt,“, meinte sie. „Wir sind meist sehr zurückhaltend. Meine Tochter und ich haben euch zugeschaut und haben zueinander gesagt: „Schau dir mal an, wie mutig die sind!“ Das ist ein wichtiges Vorbild für uns.“

„Ich möchte, dass meine Kinder eine Veranstaltung auf dem Schiff miterleben, weil sie das motivieren wird. Die Zusammenarbeit mit euch als Team war ein super Erlebnis“, meinte Idalia.