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Japaner erreichen

12 Jul, 2019 :: Buenos Aires, Argentinien


Hundert Gäste kamen zu einer Veranstaltung für Japaner, die in der argentinischen Hauptstadt leben. Shinya Funakoshi aus Japan wollte, dass die Japaner sich an Bord der Logos Hope willkommen fühlten. Deshalb sorgte er dafür, dass alle Japaner, die derzeit an Bord mitleben, sich in irgendeiner Form an der Veranstaltung beteiligten. Die Kinder, die an Bord leben, führten ein Anspiel für sie auf, Musiker eine Percussions-Show und es gab eine ganze Bandbreite an Tanzvorführungen einschließlich Ori Tahiti, Bollywood und eines Koreanischen Fächertanzes. Jun Nukada aus Japan hielt eine Botschaft in seiner Muttersprache.

Die Gäste zeigten, wie sehr sie sich über die Begegnungen mit Menschen aus ihrem Heimatland freuten. Pastor Luis Yonamine, der als Kind japanischer Eltern in Argentinien zur Welt gekommen war, berichtete, dass die örtliche Tanzgruppe nicht aus Christen bestand, die bei der Veranstaltung einen japanischen Tanz aufgeführt hatte, die Tänzer sich aber gefreut hatten, dass sie die Veranstaltung auf dem Schiff mit gestalten konnten und dass es für sie positives Erlebnis war.

Pastor Luis hatte von 1981 bis 1983 auf dem Vorgängerschiff der Organisation, der Doulos, mitgearbeitet. „Wir wollten, dass sie die Logos Hope sehen, dass sie nicht nur hören, was Christen sagen, sondern auch sehen, was wir tun und wie wir unseren Glauben ausleben“, sagt er. Pastor Luis möchte, dass seine Landsleute verstehen, dass es beim Glauben an Gott nicht um eine Religion geht, sondern um eine persönliche Beziehung.

„Ich glaube, wenn ein Nichtchrist an so einen Ort voller Gebet kommt, dann berührt der Heilige Geist die Herzen“, sagte Pastor Luis. „Christen und Gemeinden sollten den Schiffsbesuch als Gelegenheit nutzen und andere mitbringen. Gott tut Wunder. Man hat hier auch die seltene Gelegenheit, dass man in einer Stunde um die ganze Welt reisen und Menschen aus vielen verschiedenen Ländern treffen kann.“

Shinya erklärt: „Japan ist eines der am wenigsten erreichten Länder. Man sagt mir, dass man in Argentinien an vielen Orten das Evangelium auf Spanisch hören kann. Japaner der ersten Generation sollten es aber auf Japanisch hören. Auch wenn das Schiff wieder weitergefahren ist, kann Pastor Luis sich weiter um sie kümmern.“

„Diese Veranstaltung zeigte den Besuchern, dass es Christen nicht nur in Argentinien gibt, sondern auf der ganzen Welt“, sagte Pastor Luis. Mehrere Leute dankten ihm hinterher telefonisch für die Erfahrung. Der Pastor freute sich, dass die Logos Hope in sein Land gekommen war und den Reichtum an Nationalitäten an Bord für Kontakte zu anderen genutzt hatte.