OM Ships International

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Keinen vergessen

19 Jul, 2019 :: Buenos Aires, Argentinen


Nichts lief wie geplant. Die Schiffsmitarbeiter reisten mit öffentlichen Verkehrsmitteln an, was viel länger dauerte als geplant. Nach ihrer Ankunft in der Zentrale von JUCUM (Jugend mit einer Mission, oder JMEM, in Lateinamerika) hörten sie, dass die Besuchszeit im Altersheim in weniger als einer Stunde enden würde, und als sie hinkamen war es so spät, dass man sie noch nicht einmal mehr hineinließ.

Die Mitarbeiter von JUCUM kannten ein weiteres Pflegeheim und schlugen einen Besuch dort vor, weil die alten Menschen dort sich über einen Besuch freuen könnten, obwohl auch dort nur noch eine halbe Stunde Besuchszeit blieb. Dort erlaubte man dem Team, dass es etwas länger blieb und die Zeit mit den alten Menschen nutzte.

„Der Tag war eine Herausforderung“, sagte David von Rietschoten aus Kanada. „Ich fühlte mich angespannt und es war mir unangenehm, aber dann lief es doch wirklich gut.“ Gemeinsam lackierten Mitarbeiter von JUCUM und der Logos Hope alten Damen die Fingernägel, massierten ihnen die Hände, spielten Gitarre und sangen christliche Lieder. „Manche hatten Tränen in den Augen und die Leute wurden richtig lebendig, als sie Lieder hörten, mit denen sie aufgewachsen waren oder die sie aus der Vergangenheit kannten“, meinte David.

David und die anderen Schiffsmitarbeiter konnten die Christen unter den Senioren dazu ermutigen, dass sie Gott auch im Alter noch dienen und anderen Heimbewohnern, die Christus noch nicht kennen, aus ihrem Leben erzählen.

Eine Frau, die sonst wohl immer sehr ernst schaut, sang mit ihnen Lobpreislieder mit. Einem Schiffsmitarbeiter fiel eine andere Heimbewohnerin auf, die erst gar nicht glücklich wirkte und schließlich auch mitmachte. Eine der alten Damen sagte dem Team: „Ihr müsst unbedingt wiederkommen!“

„Wir sollten immer flexibel sein, weil wir nie wissen was geschieht, wenn wir etwas für Gott tun“, sagte David. Für sich persönlich nahm er aus diesem Einsatz mit, dass er alte Menschen nicht vergessen möchte und Leute, die getrennt von ihren Familien in Heimen leben. „Die Botschaft, die wir bringen, gilt allen“, meinte er.

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