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Vorurteile durchbrechen

09 Aug, 2019 :: Mar del Plata, Argentinen


REMAR ist eine weltweite christliche Organisation, die Drogen- und Alkoholabhängigen hilft, von ihrer Sucht freizukommen und dazu Gottes Liebe und Vergebung verkündet. Schiffsmitarbeiter besuchten eines ihrer Rehabilitationszentren für Frauen. Viele der Frauen sind Mütter mit Babys und manche waren auch Opfer von Gewalt.

Die Schiffsmitarbeiter unterhielten sich mit den Frauen, lernten sie kennen, und gemeinsam sangen sie von ganzem Herzen Lobpreislieder. Nach den Liedern berichteten die Schiffsmitarbeiter von der Logos Hope und erzählten den Frauen, womit sie persönlich Schwierigkeiten gehabt haben und wie sie darauf vertraut haben, dass Gott ihnen hilft.

Der Niederländer Francesco Antonacci hielt dann eine Andacht über Psalm 23 und erklärte darin, dass jeder den Schwierigkeiten begegnet, die hier als „finsteres Tal“ beschrieben werden. Gott begleitet seine Kinder und führt sie, selbst dann, wenn sie in die Irre gehen. In der Botschaft ging es um Vertrauen, Vergebung und die sichere Hoffnung, die wir haben können, wenn wir mit Jesus unterwegs sind. Während Francesco das erklärte, fing eine Frau an zu weinen. Die Britin Rujuni Bhakar bekam mit, wie sehr die Frau gerührt war. „Wir sahen, wie Gott die Herzen aller bewegte“, meinte sie.

„Die Andacht erinnerte uns daran, dass wir zuerst nach Gottes Reich trachten und Gott nachfolgen sollen, weil er das wahre Licht ist“, erinnert sich Rujuni. „Wir haben mit diesen Frauen etwas so viel Größeres gemeinsam, als nur, dass wir alle Menschen sind.“

Zu Beginn des Tages hatte sich Rujuni sehr müde gefühlt, aber als sie die Verbindung zu den Frauen spürte, gab ihr das neue Energie. Sie unterhielt sich mit Lucia und deren Schwester Estrella. „Sie erinnerten mich an Maria und Martha aus der Bibel, denn eine war in der Küche und die andere hatte sich zu uns gesetzt“, erzählt sie lachend. „Lucia wollte wissen, was die Schiffsmitarbeiter motiviert und daraufhin konnte Rujuni ihre eigene Geschichte erzählen.

„Es geht um unsere Einstellung. Ich wollte nicht in einer Ecke sitzen, nur weil ich kaum Spanisch spreche und müde bin. Ich sagte Gott, dass ich ihm dienen will und mich auf seine Kraft verlasse. Er gab mir Kraft und die Fähigkeit, etwas auf Spanisch zu erzählen“, ergänzte Rujuni. „Frühere Drogenabhängige sind auch Gottes Geschöpfe, sie sind Menschen, die Jesus liebt. Sie sind kein Klischee, sondern jemand, den Gott in seinem Reich gebrauchen will.“

Als die Pastoren, die den Einsatz organisiert hatten, die Schiffsmitarbeiter zurück zur Logos Hope brachten, sagte einer, wie sehr er sich über die Kontakte zwischen Mannschaft und Bewohnerinnen des Rehabilitationszentrums gefreut hatte. „Ihr habt die Vorurteile durchbrochen“, erklärte er.